Ein Tier aussetzen ist kein Kavaliersdelikt!
Beim Aussetzen eines Tieres wird gegen den §3, Nr.3 TierSchG verstoßen: „Es ist verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen“.Für den Verstoß gegen den §3, sieht das TierSchG folgende Straf- und Bußgeldvorschriften vor:
§17, Nr.2a,b „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen und Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt“ und
§18, Abs.1, Nr.4 i.V.m. §18, Abs.3 „Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig einem Verbot nach §3 zuwiderhandelt. Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1….mit einer Geldbuße bis zu 25.000,00 € , in den übrigen Fällen… geahndet werden“
Was bringt die Menschen dazu!
Wir vermuten, und die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit bestätigen das:
Verzweifelung aus finanzieller Not!
Deshalb muss niemand sein Tier aussetzen!
Sie müssen nur bereit sein, sich vor Ort über Unterstützungsmögichkeiten zu erkundigen und Hilfe anzunehmen.
Dem eigenen Tier zuliebe sollte es möglich sein, seine Schamgrenze zu überwinden und sich auch von unschönen Worten bei Tierheimen und -schutzvereinen nicht verunsichern zu lassen.
Fragen Sie nach Hilfsprojekten für bedürftige Tierhalter!!!!!!
Das ist allen voran die Deutsche Tiertafel mit 24 Ausgabestellen im gesamten Bundesgebiet. In NRW gibt es sie bisher in Bergheim-Wohnpark Zieverich, in Siegen, in Brüggen und in Düsseldorf.
Weiterhin gibt es mittlerweile viele kleine Vereine, die sich zum Hauptziel gemacht haben, bedürftige Tierhalter bei der Ernährung und medizinischen Versorgung ihrer Haustiere zu unterstützen:
hier geht es zur Liste uns bekannter Vereine
Fellpresse hält drauf: Hunde sind keine Sofakissen!
Dog Sammy – Wald- und Wiesenreporter und Big Boss der Fellpresse
Von meinem Fellpresse-Hauptquartier-Fenster aus sehe ich jeden Tag Bello & Co mit menschlichem Leinenanhang vorbeischlenkern. In drei Minuten ist man von der muffigen Großstadtgosse im urigen Auenwald verschwunden – wenn der Mensch mitmacht.
Tatsache ist, dass ich viele Hunde nie im Wald, auf der Wiese oder am See treffe. Sie sind verdonnert, ihr Leben in der Wohnung zu fristen und laufen zum kacken einmal um den Block. Sonntags vielleicht auch zweimal. Aber wir Hunde sind keine Sofakissen! Wir hassen es, nur um den Block zu latschen! Wir wollen arbeiten, rennen, lernen, spielen! Wir brauchen Sozialkontakte! Wir kacken gern ins Grüne! Und wir möchten einen kompetenten Chef, der das weiß!
Grund für uns mal wieder ein neues Bild für “Fellpresse hält drauf” zu basteln.
Und hier isses: Hunde sind keine Sofakissen!
Die Grafik darf gern kopiert und weiter verbreitet werden.

ACHTUNG!!! VORSICHT!! Erste Giftköder in Köln-Buchheim!!!!!
Gerade wurden uns die ersten Giftköderfunde gemeldet.
An dem Grünstreifen an St. Theresia neben der Grundschule u. Sporthalle, Herler Ring, wurde ein Hundehalter stutzig, als sein 13 Wochen alter Welpe ein “Klumpen” Laub in der Schnauze hatte. Der Klumpen bestand aus einem Brötchen mit Leberwurst, indem blaue Körner (Rattengift) versteckt war.
Kurze Zeit später buddelt der Welpe auf der Wiese und hob dabei ein ausgestochenes Stück Gras an. Darunter fand das Herrchen diesmal ein Butterbrot mit Leberwurst ebenfalls mit den blauen Körnern.
Auch wenn schon ein Verdacht auf eine Anwohnerin der Wiese besteht,
raten wir dringend dazu, auch ausserhalb des Fundbereichs auf allen Hundewiesen genau darauf zu achten, woran eure Hunde schnüffeln, schlimmstenfalls sogar fressen.
Auch die Halter der “Buddler” sollten genau darauf achten, dass sich in dem Erdreich nicht irgendwelche “Fundstücke” befinden.
Sollten eure Tiere trotzdem mal etwas Undefinierbares gefressen haben, raten wir dazu sofort (innerhalb der nächsten Stunde) einen Tierarzt aufsuchen und nicht abzuwarten, ob vielleicht Symptome auftreten.
Auf jeden Fall sollte man dem Tier eine Kohletablette geben, die absorbiert evtl. aufgenommenes Gift und andere schädliche Substanzen.
PASST jetzt wieder besonders auf eure Lieblinge auf, das Frühjahr hat begonnen und damit auch die Zeit der HUNDEHASSER und anderer gestörter Mitmenschen!!!!!
14.03.2012
In den letzten Tagen hat noch eine Hundehalterin aus der Nachbarschaft in dem Fundgebiet einen Giftköder ihrer jungen Mischlingshündin wegnehmen können.
Vermutlich ärgert sich ein Anwohner über das Bellen und die Hundehaufen auf der Wiese.
Dieses Handeln ist durch nichts zu rechtfertigen, aber wir bitten alle Hundehalter, den Kot ihrer Hunde in den vorhandenen Mülleimern zu entsorgen!
Die Fundstücke sprich GIFTKÖDER bitte NICHT entsorgen, sondern sofort die 110 anrufen und Anzeige wegen Verdacht auf Tierquälerei gegen Unbekannt erstatten.
Terrier-Mischling “Cara” wird immer noch vermisst
Cara´s Familie gibt nicht auf!!!
Cara ist am 25.08.2011 ihrem Frauchen entlaufen und muss kurze Zeit danach von Fremden gefunden worden sein, die sie seitdem unrechtmässig bei sich halten.
Wir bitten um Hinweise, auch Vermutungen, z.B. über ähnlich aussehende Hunde, die erst seit ein paar Monaten bei den Besitzern sind.
Cara ist ein Yorksh.-Terrier-Dackel-Mischling, hat helles rotbraunes Fell. Sie ist gechipt und bei Tasso registriert.
Bei der Suche können Sie helfen und z.B. das Suchplakat aufhängen, besonders in den Stadtbezirken Köln-Mülheim und Kalk .
Cara könnte auch weitervermittelt worden sein. Bitte auch entsprechende Vermittlungsanzeigen melden!
Konkrete Hinweise können auch direkt der örtlichen Polizeidienststelle oder Ordnungsbehörde gemeldet werden, die Familie hat Strafanzeige wegen Fundunterschlagung gestellt.
Blinde Dackel-Mix-Hündin in Wahner Heide ausgesetzt
Am 05.02.12 gegen 18.00 Uhr wurde diese Hündin in der Wahner Heide gefunden!
Um den Hals gebunden hatte das Tier einen Beutel mit einer leeren Ampulle Caninsulin. Sie ist ca. 5 Jahre alt, hat Diabetes, ist blind und war völlig dehydriert. Das Tier hätte ohne ärztliche Soforthilfe die Nacht nicht überlebt.
Wer kann was zu dem Tier sagen? Oder hat was beobachtet?
Kennt jemand diesen Hund?
Wer kann Angaben machen, z.B. wo in der Nachbarschaft bisher so ein Hund war?
Bitte verteilen Sie das Bild an alle, die Sie im Großraum Köln kennen!
Meldungen bitte an Hilfe und Schutz für den Hund e.V. in Lohmar.
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